Cizre

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Cizre

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Cizre (Türkei)
Cizre (Türkei)

Lage von Cizre in der Provinz Şırnak
Basisdaten
Provinz (il): Şırnak
Koordinaten: 37° 20′ N, 42° 12′ OKoordinaten: 37° 19′ 30″ N, 42° 11′ 45″ O
Höhe: 377 m
Einwohner: 159.754[1] (2022)
Telefonvorwahl: (+90) 486
Postleitzahl: 73 200
Kfz-Kennzeichen: 73
Struktur und Verwaltung (Stand: 2021)
Gliederung: 10 Mahalle
Bürgermeister: Nazli Demir
Postanschrift: Sur Mahallesi
Mem U Zin Bulvarı No: 165
73200 Cizre / ŞIRNAK
Website:
Landkreis Cizre
Einwohner: 159.754[1] (2022)
Fläche: 444 km²
Bevölkerungsdichte: 360 Einwohner je km²
Kaymakam: Nazlı Demir
Website (Kaymakam):
Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis
Cizre mit dem Tigris im Vordergrund und der Cudi-Bergkette im Hintergrund

Cizre ([dʒizˈɾe], kurdisch Cizîr, auch Cizîra Botan; arabisch جزيرة ابن عمر, DMG Dschazīrat Ibn ʿUmar; reichsaramäisch ܓܙܝܼܪܵܐ Gziro) ist eine türkische Stadt und ein Landkreis in der Provinz Şırnak in Südostanatolien. Die Stadt vereint etwa 85 % der Landkreisbevölkerung, die überwiegend kurdischer Abstammung ist.

Die Stadt Cizre liegt 45 km von der Provinzhauptstadt Şırnak entfernt an der türkisch-syrischen Grenze am Fluss Tigris. Unmittelbar nördlich der Stadt wurde der Cizre-Staudamm des Tigris errichtet. Cizre markiert den Punkt, an dem der Tigris am weitesten entfernt vom Euphrat ist. Der Tigris ist ab Cizre schiffbar, was der Stadt eine Bedeutung als Hafen gab. In Cizre endet die wichtigste Fernstraße (Fernbusverkehr) in den Südosten der Türkei mit dem Grenzübergang in den äußersten Nordostzipfel Syriens und dem nahegelegenen Grenzübergang (Silopi) in den nordwestlichen Irak (Dreiländereck).

Östlich der Stadt erhebt sich der Cudi Dağı (2114 m), an dem nach islamischer Tradition Noah mit seiner Arche Noah gestrandet ist. In Cizre selbst wird das Grab des »Propheten Noah« verehrt. Die Stadt liegt am nördlichen Ende der Dschazīra-Ebene. In Cizre, der größten Stadt der Provinz, leben mehr als doppelt so viele Menschen wie in der Provinzhauptstadt Şırnak. Die Kreisstadt wird in zehn Stadtviertel (Mahalle) gegliedert, jedes wird im Durchschnitt von 12.841 Menschen bewohnt. Die im Stadtlogo enthaltene Jahreszahl (1908) dürfte auf das Jahr der Ernennung zur Stadtgemeinde (Belediye) hinweisen.

Der Landkreis grenzt im Westen an den Kreis Idil, im Nordwesten an den Kreis Güçlükonak, im Norden an den zentralen Landkreis der Provinzhauptstadt und im Osten und Südosten an den Kreis Silopi. Im Süden verläuft die Staatsgrenze zu Syrien, zum Gouvernement al-Hasaka. Der Landkreis hat die größte Bevölkerung der Provinz und liegt auch mit seiner Bevölkerungsdichte beim Viereinhalbfachen des Provinzdurchschnitts. Der Verstädterungsgrad beträgt 84,65 Prozent.

Der Landkreis (bzw. Kaza als Vorgänger) bestand schon vor Gründung der Türkischen Republik (1923) im Vilâyet (Provinz) Mardin. Zur ersten Volkszählung nach der Staatsgründung (im Oktober 1927) verzeichnete der Kreis eine Einwohnerschaft von 25.750 in 175 Ortschaften (Mevkiler) auf 760 km² Fläche. Der Verwaltungssitz Djézré (damalige, an das französisch angelehnte Schreibweise) brachte es auf 5.348 Einwohner. Zur folgenden Zählung, acht Jahre später, betrug die Einwohnerzahl des Kreises 28.963.

Ende 2020 besteht der Kreis neben der Kreisstadt mit dem Bürgermeisteramt (Belediye) aus 31 Dörfern (Köy) mit durchschnittlich 751 Einwohnern pro Dorf. Neun davon haben mehr Einwohner als der Durchschnitt, die größten dabei sind: Dirsekli (5.048 Einw., gleichzeitig das größte Dorf der Provinz), Katran (1.607), Düzova (1.276), Korucu (1.217), Çavuş (1.198), Bozalan (1.163) und Güçlü (1.077). Das kleinste Dorf zählt 60 Einwohner (Çağıl).

Die Bevölkerung der Stadt nahm entsprechend ihrer Bedeutung vom 19. bis zum 20. Jahrhundert ab. 1890 betrug sie 9.560 und fiel bis 1940 auf 5.575 Einwohner zurück. Seit 1950 ist ein stetiger Bevölkerungsanstieg zu verzeichnen. Der urbane Anteil am Landkreis hat sich bei ca. 85 Prozent eingependelt.
Der überwiegende Teil der Bevölkerung sind Kurden. In der Vergangenheit gab es auch arabische und aramäische Einwohner.

Volkszählungsergebnisse

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Nachfolgende Tabelle gibt die bei den zwölf Volkszählungen dokumentierten Einwohnerstände des Kreises Cizre wieder.
Die fünf oberen Wertezeilen wurden E-Books der Originaldokuments entnommen, die darunter liegenden Werte entstammen der Datenabfrage des Türkischen Statistikinstituts TÜIK – abrufbar über deren Webseite.[2]

Jahr Gesamt Kreisstadt anteilig (%) ländlich
1940 21.163 5.575 26,34 15.588
1945 17.275 4.419 25,58 12.856
1950 19.588 5.425 27,70 14.163
1955 25.216 5.646 22,39 19.570
1960 16.091 6.473 40,23 9.618
1965 19.367 8.662 44,73 10.705
1970 22.584 11.137 49,31 11.447
1975 28.106 15.557 55,35 12.549
1980 32.633 20.003 61,30 12.630
1985 44.732 29.496 65,94 15.236
1990 63.626 50.023 78,62 13.603
2000 82.042 69.591 84,82 12.451

Der antike aramäische Name der Stadt war Gazarta d' Kardū. Unter den Persern hieß sie Gazarta. Auch die Festung Bāzabdā, bekannt aus den Feldzügen Schapurs II., wird mit Cizre oder Eski Hendek[3] gleichgesetzt. Die Abbasiden benannten die Stadt nach ihrem Statthalter Omar in Djasirat-ibn ʿUmar um. Unter den kurdischen Fürsten hieß die Stadt Cizîra Botan. Die Aq Qoyunlu nannten sie Ceziretuşşeref (Ehrenwertes Cizre). Der osmanische Name der Stadt lautete Cezire-i İbn-i Ömer. Nach der Gründung der Türkei 1923 wurde der Name zum heutigen Cizre verkürzt.

Cizre leitet sich vom arabischen Wort Dschazira (arabisch جزيرة ‚Insel‘) ab, da hier der Tigris bei Hochwasser die Stadt wie eine Insel umspült.

Das in Cizre verehrte Grab des »Propheten Noah«.

Cizre war möglicherweise das Zentrum des eisenzeitlichen Königreiches von Kumme. Im 10. Jahrhundert war die Stadt, zusammen mit Mossul, das Zentrum der Uqailiden.[4] Die Stadt wird mit dem Ort Bāzabdā gleichgesetzt. Dort überquerte Alexander der Große auf seinem Zug gegen die Perser den Tigris. Im Mittelalter gehörte Cizre zu verschiedenen Reichen wie den Marwaniden, den Zengiden und Ayyubiden. Vom 16. Jahrhundert an war Cizre Teil des Osmanischen Reiches.

Die Stadt war vom 15. bis zum 19. Jahrhundert Sitz des kurdischen Fürstentums von Botan, das zeitweise ein Vasall verschiedener Reiche war. Dort herrschte die kurdische Familie der Azizan, deren letzter Herrscher Bedirxan Beg war.

Am 6. September 2015 ist die türkische Armee in die Stadt Cizre, die im kurdischen Teil der Türkei lag, im Zuge einer neuen Eskalation zwischen dem Staat und der PKK einmarschiert. Bei den Kämpfen wurden mehrere Zivilisten getötet.[5]

Im Dezember 2015 kam es in einigen südöstlichen Städten zu Verhängung von Ausgangssperren, so auch in Cizre.[6] Nach Medienberichten aus dem Januar 2016 ist Cizre in vielen Bezirken mittlerweile eine Geisterstadt, ganze Stadtteile seien verwüstet und glichen den Bildern von den umkämpften syrischen Städten. Viele Menschen seien geflohen.[7]

Am 11. Februar 2016 erklärte die türkische Regierung die Militäraktion gegen die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in der südostanatolischen Stadt Cizre für beendet. Der Einsatz sei „sehr erfolgreich“ gewesen, sagte Innenminister Efkan Ala. Die Ausgangssperre in Cizre bleibe bis auf Weiteres in Kraft.[8] Am 26. August 2016 kam es bei einem Kontrollpunkt der Polizei zu einem Terroranschlag. Nach Angaben des Wirtschaftsministers Nihat Zeybekci wurden bei diesem Anschlag mindestens elf Polizisten getötet und 78 weitere verletzt. Zu dem Autobombenanschlag bekannte sich die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK.[9]

Das Klima ist warm-gemäßigt mit trockenen Sommern, die aber in diesem Bereich besonders heiß sein können (effektive Klimaklassifikation: „Csa“[10]) Cizre hält aktuell mit 49,0 °C den Rekord für die höchste in der Türkei gemessene Temperatur.[11][12]

Cizre (Region Sirnak)
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
88
 
6
-1
 
 
106
 
7
0
 
 
109
 
11
3
 
 
103
 
16
8
 
 
52
 
22
13
 
 
4.3
 
28
18
 
 
1.8
 
33
22
 
 
0.1
 
33
23
 
 
5.2
 
29
19
 
 
46
 
21
12
 
 
77
 
13
5
 
 
91
 
8
1
_ Temperatur (°C)   _ Niederschlag (mm)
Quelle: Meteoroloji Genel Müdürlüğü, Daten: 1950–2015[13]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Cizre (Region Sirnak)
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Tagesmax. (°C) 6,1 7,1 11,1 16,2 22,1 28,4 33,3 33,3 28,7 21,2 13,1 7,8 19,1
Mittl. Tagesmin. (°C) −1,1 −0,2 3,2 7,7 12,8 18,3 22,4 22,9 18,5 12,1 5,3 0,6 10,3
Niederschlag (mm) 88,0 106,1 109,0 103,0 51,9 4,3 1,8 0,1 5,2 45,5 77,4 91,4 Σ 683,7
Regentage (d) 8,4 9,1 9,5 9,8 6,8 1,6 0,5 0,2 0,8 5,3 6,7 8,5 Σ 67,2
Quelle: Meteoroloji Genel Müdürlüğü, Daten: 1950–2015[13]

Bei den Kommunalwahlen 2014 wurde mit Leyla Îmret (BDP) eine 26-jährige Friseurin aus Bremen zur Bürgermeisterin gewählt. Sie erhielt 81,6 Prozent der Stimmen.[14] Imret wurde in Cizre geboren und wuchs seit ihrem siebten Lebensjahr in Deutschland auf. 2013 ging sie in ihren Geburtsort zurück.[15] Am 11. September 2015 wurde sie vom türkischen Innenminister Selami Altınok wegen angeblich „terroristischer Propaganda“ und „Anstiftung zur Rebellion“ ihres Amtes enthoben.[16] İmret wurde im Jahr 2015 einmal und im Folgejahr zweimal festgenommen und anschließend freigelassen. Später floh sie nach Deutschland.

Der Prozentsatz der Stimmen, die die Bürgermeister bei den politischen Partei- und Kommunalwahlen erhalten haben:

2024 Güler Yerbasan (DEM Parti) 72,88 %
2022 Nazlı Demir (Kayyum, parteilos)
2021 Mehmet Tunç (Kayyum, parteilos)
2019 Davut Sinanoğlu (Kayyum, parteilos)
2019 Mehmet Zırığ (HDP)
2017 Faik Arıcan (Kayyum, parteilos)
2016 Ahmet Adanur (Kayyum, parteilos)
2014 Leyla İmret (BDP) %81.61[17]
2009 Aydın Budak (DTP) %79.80[18]
2004 Aydın Budak (SHP) %60,86[19]
1999 Kamil Atak (ANAP) %32,10
1994 Kamil Atak (RP) %43,68
1989 Seyyit Haşim Haşimi (RP)
1984 Tahir Vesek (HP) %47,14
1981 Oğuz Kağan Köksal (Kaymakam)[20]
1977 Sabri Vesek (CHP) %64,95
1973 Mehmet Salih Şık (AP) %39,93
1968 Mehmet Salih Şık (AP) %43,61
1963 Mehmet Salih Şık (YTP) %40,07
1955 Abdülkadir Dursun (BĞMSZ)
1950 Ferman Sönmez (DP)
1946: ?
1938 Cahit Özkan (CHP)

Sehenswürdigkeiten

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Rote Madrasa und Grab von Ahmed Al-Jazari

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Die Rote Madrasa befindet sich auf den Ruinen der Stadtmauer im Westen der Stadt. Sie ist aus roten Ziegelsteinen gebaut, wovon sie ihren Namen hat. Es wird angenommen, dass es in der Zeit des Fürstentums Cizre von Han Şeref Bey erbaut wurde. Das Grab, das in Verbindung mit der Madrasa erbaut wurde, ist im Volk als Grab des berühmten Dichters Molla Ahmed-i Ceziri bekannt und wird regelmäßig besucht, wobei Lobreden aus seinem Divan vorgelesen werden.

Die Moschee, die vermutlich in den ersten Jahren der Ankunft des Islam in Anatolien von einer Kirche in eine Moschee umgewandelt wurde, wurde viele Male umgebaut und 1155 wurde ein freistehendes Minarett erbaut. Zu den wichtigsten Merkmalen des Gebäudes zählen die Metalltür und die bronzenen Türklopfer mit Drachenfiguren. Die monumentale Tür und einer der Klopfer aus dem 13. Jahrhundert befinden sich heute im Museum für türkische und islamische Kunst in Istanbul. Der andere Schlägel wurde 1969 ins Ausland geschmuggelt und befindet sich im David-Samling-Museum in Kopenhagen.

Das Cizre-Museum, das archäologische und ethnografische Artefakte beherbergt, wurde 1996 vom Schulleiter Abdullah Yassin innerhalb der İsmail-Ebul-İz-Grundschule gegründet. Im Museum befinden sich Werke aus der Meder-, Assyrer-, Babylonier-, Islamischen, Emeve-, Abbasiden-, Seldschuken-, Azizan-, Zengi-, griechischen, arabischen und osmanischen Zeit.

Mir Abdal (Abdaliye) Madrasa

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Diese Madrasa wurde 1437 von Emir Abdullah (Abdal) Ibn Abdillah Ibn Seyfeddin Boti, einem der Herrscher von Cizre, erbaut. Im Keller der Medresse befinden sich Gräber, von denen angenommen wird, dass sie Mem (Mehmet) und Zîn (Zeynep), den Protagonisten der berühmten Liebesgeschichte Mem û Zîn, und Beko (Bekir), dem Blockierer ihrer Liebe, gehören.

In Cizre gibt es den Fußballclub Cizrespor, der während der im September 2018 beginnenden Saison 2018/2019 in der 3. Liga spielte.[21]

Persönlichkeiten

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Commons: Cizre – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. a b Cizre Nüfusu, Şırnak, abgerufen am 26. August 2021
  2. Genel Nüfus Sayımları (Volkszählungsergebnisse 1965 bis 2000)
  3. Nigel Pollard: Soldiers, cities, and civilians in Roman Syria. University of Michigan Press, Ann Arbor 2000, S. 288
  4. M. B. Rowton: Urban Autonomy in a Nomadic Environment. In: Journal of Near Eastern Studies, 32/1/2, 1973, S. 201–215
  5. Gewalt in kurdischen Gebieten. Türkische Armee stürmt Cizre, Der Spiegel vom 6. September 2015, abgerufen am 18. April 2021
  6. Luisa Seeling: Ganze Städte in der Türkei sind Sperrgebiet. In: Süddeutsche Zeitung, 20. Dezember 2015
  7. Gerd Höhler: Droht der Türkei ein Bürgerkrieg? In: handelsblatt.com. 16. Dezember 2015, abgerufen am 11. Februar 2016.
  8. Türkei verkündet Sieg gegen PKK in Cizre. In: FAZ, 11. Februar 2016
  9. 11 dead, scores injured in blast at police HQ in south-east Turkey. In: ABC News. 26. August 2016 (net.au [abgerufen am 29. Juli 2018]).
  10. World Maps of Köppen-Geiger climate classification (Memento vom 13. August 2021 im Internet Archive)
  11. Türkiye'de ve Dünyada Kaydedilen En Düşük ve En Yüksek Değerler. Staatliches Meteorologisches Amt der Türkischen Republik, abgerufen am 25. Dezember 2016 (türkisch).
  12. Serhat Sensoy, Mesut Demircan, Yusuf Ulupınar: Climate of Turkey. (PDF) Turkish State Meteorological Service (Meteoroloji Genel Müdürlüğü), archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 13. Februar 2015; abgerufen am 12. März 2015.
  13. Klimainformationen Region Sirnak. Staatlicher Türkischer Wetterdienst (Meteoroloji Genel Müdürlüğü), abgerufen am 12. März 2015.
  14. secim.haberler.com:CİZRE SEÇİM SONUÇLARI
  15. Frank Nordhausen: Türkei: Friseurin aus Bremen wird Bürgermeisterin. In: fr-online.de. 8. April 2014, abgerufen am 18. Dezember 2014.
  16. Die kurdische Bürgermeisterin aus Bremen und der „Bürgerkrieg“ von Cizre. (Memento vom 10. Juli 2018 im Internet Archive)
  17. Arşivlenmiş kopya. Archiviert vom Original am 29. November 2014; abgerufen am 24. November 2014.
  18. 2009 belediye seçimleri. Archiviert vom Original am 4. April 2009; abgerufen am 23. September 2009.
  19. 2004 belediye seçimleri. Archiviert vom Original am 4. August 2007; abgerufen am 1. Juni 2009.
  20. Arşivlenmiş kopya. Archiviert vom Original am 20. Oktober 2020; abgerufen am 8. Februar 2020.
  21. Cizrespor. Abgerufen am 29. Juli 2018.